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Kreatives / Natur

Aussaat-Moodboard

Frisches Gemüse, duftende Kräuter und ein Blütenmeer – so lieben wir den Sommer im Garten und auf dem Balkon. Und am liebsten alles aus eigener Hand gezogen, so dass wir die Entwicklung vom kleinen Keim bis zur großen ausgewachsenen Pflanze verfolgen können. Jetzt ist die ideale Zeit, um mit der Aussaat zu beginnen.
Wie ihr wisst, lieben wir Moodboards. Deshalb haben wir unsere Tipps und Ideen rund um die Aussaat für euch (und uns) festgehalten.


Setzt auf gutes Saatgut!

Wenn ihr von euren Pflanzen demnächst Samen sammeln und wieder verwenden möchtet, achtet darauf, samenfestes Bio-Saatgut und keine im Handel üblichen F1-Hybriden zu verwenden. Leider ist das nicht ganz einfach, denn das Bio-Siegel wird mittlerweile ziemlich ausgeleiert und man muss Züchter finden, die ihre Samen im langjährigen biologischen Anbau vermehren.
Möchtet ihr mehr über dieses spannende Thema wissen, schaut doch mal bei Marie von Wurzelwerk vorbei! Sie hat auch eine Liste von Bezugsadressen erstellt, so dass ihr nicht selbst aufwändig recherchieren müsst:

Das solltest du beim Saatgutkauf unbedingt beachten


Habt ihr Lust auf Upcycling beim Aussäen?

Aus Papprollen, Eierschalen & Co. könnt ihr alternative Aussaattöpfchen machen. Nachhaltig, nützlich – und dabei auch noch schön anzusehen!

Weitere Tipps folgen hier in Kürze im Blog ?


Saatkarten von heylittlegreen aus handgeschöpftem Papier

Unser Geschenktipp für Hobbygärtner: Saatkarten

Ähnlich wie bei Saatbomben gibt es viele Anleitungen zum Selbermachen, aber das Risiko, dass die Samen nass werden und schon vorkeimen, ist ziemlich groß – die Enttäuschung, wenn dann nichts im Boden keimt auch.
heylittlegreen weiß wie es geht und stellt wunderschöne Karten her, die liebevoll mit Schriften oder Blütenmotiv verziert sind.
Das Tolle: für ihr Papier werden keine Bäume gefällt, sondern sie verwenden Weizenstroh, ein Abfallprodukt, das bei der Weizenernte anfällt.


Aussaat-Tracker

Führt ihr auch ein Bullet Journal? Wie wäre es dann mal mit einem Aussaat-Tracker?

Dort könnt ihr eintragen, wann ihr was ausgesät habt, wann es pikiert (also vereinzelt) wird und wie es sich entwickelt.
Wer Art Journaling liebt, dessen Herz wird bei diesem Gedanken schneller hüpfen, da die Seite sich perfekt mit allerlei Blümchen und/oder Gemüsemalereien verzieren lässt.

Unsere Aussaat-Tracker Vorlage gibt es hier zum kostenlosen Download:


Darf man überhaupt noch Unkraut sagen?

Egal…! Die Stadtgärtner erlauben sich bei ihrem Feldzug gegen das triste Betongrau gerne ein Augenzwinkern und nennen ihre *ähm* Unkrautmischung dann auch noch „Satans Garten“.
Kräuterhexen und Biotopmagier lieben sie sowieso, aber mittlerweile wissen wir alle, dass auch in den aufgeräumtesten Garten eine Ecke mit Brennnessel, Löwenzahn & Co gehört. Damit tun wir Bienen und Insekten was Gutes und kommen vielleicht auch selbst auf den Geschmack der gesunden Wildpflanzen. Denn viele von ihnen stecken voll wertvoller Vitamine und Mineralstoffe – und es lassen sich tolle Rezepte mit ihnen zubereiten! Mehr Infos findet ihr auf den Seiten der Stadtgärtner – für mehr Grün im Grau.

Saatbomben sind total in!

In einem Knäuel aus Erde, Ton oder Pappmaché werden Samen  versteckt. Nach dem Trocknen wirft man es irgendwo ab. Sobald feuchter Boden oder Regen die Bombe infiltrieren, beginnen die Samen zu keimen.
Der martialische Begriff stammt übrigens aus dem Guerilla-Gardening, bei dem gezielte Angriffe mit Blümchen und Wildpflanzen unsere Städte grüner machen sollten. Mittlerweile sind daraus unzählige große und kleine, private und gemeinnützige Projekte entstanden, die unseren urbanen Räumen richtig gut getan haben. Die Bomben haben sich gehalten und jetzt ist wieder Frühling,  also Zeit aufzurüsten!


Es gibt jede Menge Anleitungen, wie man sie selber anfertigen kann. Aber einfach ist das nicht, denn bei der Herstellung muss Feuchtigkeit verwendet werden, was die Samen dann schon zum Keimen anregen kann. Außerdem sollte man darauf achten, dass bei Mischungen die verschiedenen Sorten auch zueinander passen und sich nachher nicht gegenseitig das Leben schwer machen.


Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft Saatbomben bei Herstellern, die damit Erfahrung haben.
Die Stadtgärtner haben außer den großen Geschossen sogar bunte Blumenmurmeln im Angebot, mit denen auch Töpfe „beworfen“ werden können 🙂
Viel Spaß beim Zielen!

Samenbomben: Bunte Blumenmurmeln

Gute Aussaaterde

Sie ist nährstoffärmer als Blumenerde, weil in den kleinen Samen schon eine Grundausstattung an Nährstoffen vorhanden ist. Würde man sie jetzt überfüttern, wachsen sie viel zu schnell und werden dann schwach und kränklich. Besser, man lässt sie in ihrem Tempo wachsen, so dass sie sich zu robusten Jungpflanzen entwickeln.
Ein weiterer Aspekt, der vielen von uns nicht mehr egal ist: Durch die Produktion von Blumenerde mit Torfanteil wurden teilweise ganze Moore trockengelegt. Das war mal Standard, muss aber heute nicht mehr sein. Hier gibt es z.B. torffreie Aussaaterde: Manufactum oder bei Plantura.


Bei uns findest du viele Bilder rund um Ideen in, mit und aus der Natur.
Schau gerne mal bei MAKING MOODS vorbei oder klicke hier, wenn du mehr Bilder zu diesem Thema suchst


*Unbezahlte Werbung – Die Angabe der Links erfolgt auf freiwilliger Basis*

2 Comments

  • Jana & Pascal von heylittlegreen
    3. März 2021 at 15:59

    Ganz toll geworden, super Fotos und richtig schön gestaltet! Wir freuen uns sehr darüber, in deinem Beitrag vorkommen zu dürfen! Vielen vielen Dank dafür ♡

    Reply
    • Kathrin Schimpke
      3. März 2021 at 20:38

      Liebe Jana & Pascal,

      herzlichen Dank für euer tolles Feedback. Das freut mich wirklich sehr 🙂
      Eure Saatkarten sind bezaubernd und gleichzeitig eine tolle nachhaltige Idee, mit der ich sicherlich noch vielen Freunden eine Freude machen werde.

      Liebe Grüße, Kathrin

      Reply

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